Auch die Weiterbildungsbranche setzt auf “DialogWeb”.

Donnerstag, 26. Februar 2009, von Marcel Meier

Auszug aus der Studie: Die Zukunft der Weiterbildungsportale für Ausbildung, Studium, Beruf und Bildung ist interaktiv

…..Zudem wollen sie stärker eigene Inhalte in die Portale einbringen, direkt mit anderen Teilnehmern, den Betreibern, Seminaranbietern und Bildungsinstitutionen in Kontakt treten. Die Zukunft der Bildungsportale ist damit vor allem dialogisch, interaktiv.

Die Ergebnisse im Einzelnen – das wünschen sich die Web-User in Zukunft von einem Weiterbildungsportal:

  • Eine Online-Beratung (Videokonferenz): Betreiber bzw. Anbieter von Seminaren treten in den direkten Online-Dialog mit dem Web-User und diskutieren mit ihm seine Bildungswünsche, um das individuell passende Angebot zu finden.
  • Mehr Bewertungsmöglichkeiten: Die Anfrageprozedur, die Kurse selbst, die Beratungsleistungen können von den Web-Nutzern bewertet werden. So erhalten auch andere Web-Besucher im Vorhinein hilfreiche Informationen.
  • Mehr Kommunikation, mehr Vernetzung: Die Web-User können ihre persönlichen Fragen zum Thema Bildung ins Web stellen und erhalten innerhalb kürzester Zeit von den verantwortlichen Einrichtungen (Universitäten, Arbeitsamt, IHK, VHS, Anbieter etc.) eine Antwort.
  • Mehr Mitwirkung: Die User wollen die Option, sich in Bildungs-Communitys und Lerngruppen zusammenzutun, um sich mit anderen Teilnehmern in Bildungsfragen auszutauschen oder gemeinsam zu lernen.
  • Mehr Aktualität: Der Nutzer kann aktuelle Nachrichten, Berichte, Artikel zum Thema Bildung abrufen – auf Wunsch auch nach Themen geordnet oder als abonnierter Newsletter.
  • Eine größere Vereinheitlichung von Standardfunktionen: Die verschiedenen Weiterbildungsdatenbanken einigen sich beispielsweise auf ein gemeinsames Buchungssystem, in dem man “echt” und nicht mit Alibi-Anfragen buchen kann.
  • Mehr Transparenz: Die Verfügbarkeit von Seminaren wird unmittelbar angezeigt (ähnlich wie bei Flugbuchungen). Zudem gibt es bei jedem Angebot den Hinweis, ob ein Anbieter auch eine Online-Nachbetreuung im Programm hat.
  • Mehr E-Learning: Die Web-Nutzer wünscht ein breiteres E-Learning-Angebot, um sich unabhängig von Ort und Zeit weiterzubilden. Den gesamten Artikel zur Studie gibt es hier.
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