Soziale Netze: Gartner, Deloitte und MIT bilden sich eine Meinung

Samstag, 21. Februar 2009, von Balz Zürrer

Was die Analysten und Forscher zu Social Web meinen:

  • Gartner sieht Soziale Netze als ein der 10 strategischen Technologien für 2009 und macht eine klare Aussage: ”Organizations should consider adding a social dimension to a conventional Web site.”
  • Harvard-Agenda 2009: Die 10 besten Ideen im 2009 des Harvard Business Manager (kostenpflichtig) bringt einen Auszug aus einer Studie des MIT Buches “Honest Signals. How They Shape Our World“. 7% produktiver sind die Online Netzwerker! Zitat: “Vom Schwänzeltanz der Bienen können wir lernen, wie soziale Netze den Informationsfluss im Unternehmen unterstützen.” Ein schöner Satz! Aber auch: Die in der realen Welt gut vernetzten Mitarbeiter sind gar 30% produktiver.
  • Die Technology Predictions, Trend 2009 von Deloitte  nimmt auf Seite 18 Stellung zu sozialen Netzen im Unternehmen (Enterprise Social Networks, ESN) und meint: “…2009 ist likely to be the breakout year for social networks in the enterprise.” 

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Social Networks im Trend

Dienstag, 21. Oktober 2008, von Balz Zürrer
Social Networks sind definitv in. Gartner erkürt es zu einem der Top Themen 2009 und meint: 

…the greatest risk lies in failure to engage and thereby, being left mute in a dialogue where your voice must be heard.

Auch Vint Cerf, Google (Danke an Fredy) sieht es ähnlich: “Near Term Changes in Internet: Significant growth of Social Networking applications”

Und wer meint, Social Networks sei nur etwas für die (noch) Jungen mit myspace und netlog, hier ein paar Tipps für den nächsten Regensonntag:

Und übrigens: Die Generation Y, diese (noch) Jungen, kommt in den nächsten Jahren auch in Ihr Unternehmen. Sind Sie darauf vorbereitet?

Society: Soziale Netzwerke stärken die Gesundheit

Dienstag, 14. Oktober 2008, von Marcel Meier

Freunde und Bekannte haben großen Einfluss auf psychische Verfassung


Abschrift von Pressetext: Michigan (pte/20.02.2008/11:05)

Ein großes Netzwerk an Freunden und Bekannten spielt bei der Gesundheit und der psychischen Verfassung eines Menschen eine wichtige Rolle. Eine Studie der University of Michigan http://www.umich.edu/ hat herausgefunden, dass Patienten mit großen Freundes- und Bekanntenkreisen weniger Angst und Schmerzen vor einer Operation hatten, als Patienten mit wenig sozialen Kontakten. Auch für die Dauer der Genesung eines Patienten sind soziale Kontakte ausschlaggebend.

Die Forscher untersuchten insgesamt 645 Patienten, die sich einer Thoraxoperation oder einer Bauchoperation unterzogen. Die Anzahl an Freunden und Bekannten sowie der sozialen Kontakte der Patienten wurde anhand eines Fragebogens ermittelt. Besonders auffällig waren jene Patienten, die kleine soziale Netzwerke aufwiesen. Die Schmerzen dieser Patienten verdoppelten sich vor der Operation und auch die Ängste nahmen zu. “Aus psychoanalytischer-psychotherapeutischer Sicht ist Angst immer auch mit bewussten und unbewussten Vorstellungen verbunden. Gerade durch das Fehlen eines sozialen Netzwerks ist der Patient mit seinen Ängsten und den damit verbundenen Vorstellungen alleine,” erklärt Henriette Löffler-Stastka, Fachärztin für Psychiatrie an der Universitätsklinik für Psychoanalyse und Psychotherapie in Wien, im Gespräch mit pressetext.

“Besonders durch den Bezug von Personen im Freundes- und Bekanntenkreis kann der Patient seine Situation relativieren. Daher ist aus therapeutischer Sicht eine Begleitung jener Patienten wichtig, die über kein soziales Netz verfügen und vor einer Operation stehen”, ergänzt Löffler-Stastka. Auch wichtig ist für Löffler-Stastka die Ansichten eines Patienten vor einer Operation miteinzubeziehen. “Patienten sollen durch Aufklärungen vor Operationen ihre Phantasien und Ängste eingrenzen können. Gerade wenn es sich um operative Eingriffe am Körper handelt, sollte eine geschulte Begleitung zur Verfügung stehen, um mögliche depressive Reaktionen des Patienten zu erkennen,” meint Löffler-Stastka.

Die Studie zeigte zudem, dass Patienten mit keinem oder kleinem Freundes- und Bekanntenkreis einen längeren Krankenhausaufenthalt in Anspruch nehmen mussten als Patienten mit vielen sozialen Kontakten. Die Genesung dieser Patienten dauerte länger. Die Wissenschaftler sind sich darüber hinaus noch nicht einig, ob der Schmerzanstieg als Ursache oder als Ergebnis mangelnder sozialer Kontakte gilt. Der Zusammenhang zwischen der sozialen Verbundenheit von Patienten und der Intensität von Schmerzen vor einer Operation besteht für die Forscher aber weiterhin. Daniel B. Hinshaw, Studienautor, meint, dass der Arzt den Patienten zwar nach Zigaretten- und Medikamentenkonsum fragt, jedoch Fragen nach der sozialen Situation aber auslässt.

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