Soziale Netze: Gartner, Deloitte und MIT bilden sich eine Meinung

Samstag, 21. Februar 2009, von Balz Zürrer

Was die Analysten und Forscher zu Social Web meinen:

  • Gartner sieht Soziale Netze als ein der 10 strategischen Technologien für 2009 und macht eine klare Aussage: ”Organizations should consider adding a social dimension to a conventional Web site.”
  • Harvard-Agenda 2009: Die 10 besten Ideen im 2009 des Harvard Business Manager (kostenpflichtig) bringt einen Auszug aus einer Studie des MIT Buches “Honest Signals. How They Shape Our World“. 7% produktiver sind die Online Netzwerker! Zitat: “Vom Schwänzeltanz der Bienen können wir lernen, wie soziale Netze den Informationsfluss im Unternehmen unterstützen.” Ein schöner Satz! Aber auch: Die in der realen Welt gut vernetzten Mitarbeiter sind gar 30% produktiver.
  • Die Technology Predictions, Trend 2009 von Deloitte  nimmt auf Seite 18 Stellung zu sozialen Netzen im Unternehmen (Enterprise Social Networks, ESN) und meint: “…2009 ist likely to be the breakout year for social networks in the enterprise.” 

Hat jemand noch mehr gefunden?

WEF Davos: The next digital Experience

Samstag, 31. Januar 2009, von Marcel Meier

http://www.weforum.org 30.01.2009

The Next Digital Experience
Social networking applications and sophisticated mobile devices are combining elements of the real and virtual worlds, and delivering an augmented experience of reality.
How is this digital experience changing consumers and communities?
Hamid Akhavan, Chief Executive Officer, T-Mobile International, Germany
Eric K. Clemons, Professor of Operations and Information Management, The Wharton School, University of Pennsylvania, USA
Chad Hurley, Co-Founder and Chief Executive Officer, YouTube, USA
Craig Mundie, Chief Research and Strategy Officer, Microsoft Corporation, USA
Shantanu Narayen, President and Chief Executive Officer, Adobe Systems, USA
Mark Zuckerberg, Founder and Chief Executive Officer, Facebook, USA
Moderated by Michael Arrington, Founder and Editor, TechCrunch, USA

All in the clouds: Amazon Services im echten Leben

Dienstag, 11. November 2008, von Balz Zürrer

Jeder, der Internetapplikationen konzipiert, hat schon mal über Lastprobleme nachgedacht. Freiwillig oder nach der ersten Überlast auf einem System. Mit ein paar Milliarden potentiellen Benutzern im Web ist ein Sizing halt von vielen Schätzungen abhängig, das Budget doch immer arg beschränkt bzw. die Wirtschaftlichkeit wichtig. Bisher blieb für beliebte Inhalte nur eine Verteilung auf verschiedene Systeme, bei echt grosser Last zudem die Verteilung auf verschiedene Hoster. Denn einfach so ein paar hundert gleichzeitige Downloads sprengt auch fette Zubringer.

Mit den Cloud Services ist dies nun einfacher geworden. Einfach einen Account bei Amazon eröffnen, und schon stehen bei Bedarf fast unendliche Ressourcen zur Verfügung. Und das ohne Investitionen, in einem sehr guten Preis/Leistungsverhältnis und schnell eingerichtet.

Als konkretes Beispiel: news1.ch liefert die Videos über Amazon aus. 0.10 USD pro GB, ausgeliefert von news1.s3.amazonaws.com.

Wer mehr wissen will findet dies bei aws.amazon.com.

Marken erleben Wandel im Netz

Donnerstag, 6. November 2008, von Marcel Meier

Social Media prägt Kaufentscheidungen immer stärker

von pressetext.ch: 
Hamburg (pte/06.11.2008/13:01) – Die Präsenz von Marken erlebt im noch relativ jungen Web 2.0 bereits jetzt einen einschneidenden Wandel. Bewährte Werbeformen sowie traditionelle Marketingmethoden und PR-Strategien sind angesichts des rasanten Wachstums von Social Media nicht mehr auf dem neuesten Stand der Dinge und gelten schnell als überholt. Aktivere, dynamischere und für den User interessantere Inhalte lösen klassische Instrumente in interaktiven Medien ab und Werber seien gut damit beraten, dieser Tendenz zu folgen. So sind die konsumentengenerierten Medien im Internet ein elementares Feld erfolgreicher Marketingkampagnen geworden, wie etwa der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) http://www.bvdw.org aufzeigt.

“Die Mediennutzung aller Zielgruppen verändert sich zu Gunsten der kollaborativen Online-Medien. Marketingverantwortliche müssen dieser Entwicklung folgen”, so der BVDW. Da Web-2.0-Portale wie Weblogs, Foren, Social Networks, Videoplattformen oder Microblogging-Dienste nicht nur den Alltag der User immer tiefgreifender beeinflussen, sondern auch den Zugang zu Marken und dadurch Kaufentscheidungen prägen, ist der Bereich Social Media für Werbetreibende schon jetzt unumgänglich. “Social Media ist ein zentraler Marktplatz für Markenempfehlungen. Dabei bilden Online-Foren das Epizentrum der Marken- und Produktempfehlung”, heißt es vom BVDW. In konsumentengenerierten Medien werde ein überdurchschnittlich hohes Markenbewusstsein deutlich, das über alle Branchen hinweg zu erkennen sei.

Die größte Schwierigkeit für Werbetreibende besteht jedoch in der aktiven Natur des Web 2.0 selbst. Markenkampagnen zu steuern, kann in Anbetracht verschiedener Faktoren problematisch werden. In dem Motto “Sei interessant oder der User wird verschwinden und etwas Interessanteres finden” werden sowohl das enorme Angebot als auch die Grenzenlosigkeit von Social Media deutlich. Den Nutzern darin Marken bis zur Kaufentscheidung anzupreisen, gestaltet sich als schwierig. Zudem ist eine geographische wie auch zeitliche Steuerung von Werbekampagnen nur bedingt möglich, da sich kollaborative und konsumentengenerierte Medien nicht an Strategien aus Marketingabteilungen halten, sondern sich ausschließlich nach dem Interesse der gestaltenden User richten.

Buchtipp: Der schwarze Schwan

Mittwoch, 5. November 2008, von Marcel Meier

von Nassim Nicholas Taleb

Ein Schwarzer Schwan ist ein äusserst unwahrscheinliches Ereignis mit drei Haupteigenschaften: Es ist nicht vorhersehbar; es hat gravierende Auswirkungen; und wir fabrizieren im Nachhinein eine Erklärung, die es vorhersehbarer und weniger zufällig aussehen lässt, als es tatsächlich war. Der erstaunliche Erfolg von Google war ein Schwarzer Schwan, der 11. September 2001 auch. Nach Ansicht von Nassim Nicholas Taleb liegen fast allem in unserer Welt, vom Aufstieg von Religionen bis zu den Ereignissen in unserem persönlichen Leben, Schwarze Schwäne zugrunde. Weshalb erkennen wir das Phänomen der Schwarzen Schwäne erst an, wenn sie aufgetreten sind? Die Antwort lautet Taleb zufolge zum Teil, dass wir Menschen
evolutionsbedingt dazu veranlagt sind, spezifische Dinge zu lernen, statt uns auf Generelles zu konzentrieren. Wir befassen uns vor allem mit dem, was wir bereits wissen, und unterlassen es immer wieder, das zu berücksichtigen, was wir nicht wissen. Daher können wir Möglichkeiten nicht richtig einschätzen, wir geben unserem Impuls, zu vereinfachen, zu erzählen und zu kategorisieren, zu leicht nach und sind nicht aufgeschlossen genug, um diejenigen zu belohnen, die sich das «Unmögliche» vorstellen
können.  …mehr auf Wikipedia “The black swan“, oder einfach das Buch kaufen.

Buch-Kommentar von Chris Anderson, Chefredaktor von Wired: “Ein Meisterwek!”

Buch-Review der New York Times: “Ein faszinierendes Buch! …Herrlich respektlos, bewundernswert ehrgeizig.”

Twitter links powered by Tweet This v1.6.1, a WordPress plugin for Twitter.